Für Gründer und Gesellschafter

Verkaufen heißt nicht loslassen.

Wir übernehmen die Mehrheit, und du bleibst mit 15 bis 30 Prozent beteiligt. Nicht als Geste, sondern weil unser Modell nur funktioniert, wenn du am nächsten Kapitel mitverdienst. Was das konkret bedeutet, steht auf dieser Seite. Auch die unbequemen Teile.

Vier Situationen, in denen Gründer bei uns anrufen

Selten geht es zuerst ums Geld. Meistens geht es um eine Frage, die sich nicht länger aufschieben lässt.

Anlass 01

Nachfolge

Du willst dich in den nächsten Jahren zurückziehen, aber es gibt keine familieninterne Lösung, und dein Team soll nicht an einen Wettbewerber fallen.

  • Wir kaufen operativ, nicht zum Zerlegen
  • Übergabe über 12 bis 36 Monate, in deinem Tempo
  • Zweite Führungsebene wird aufgebaut, nicht ersetzt
Anlass 02

Wachstum & Teilverkauf

Das Unternehmen läuft, aber der nächste Sprung braucht Kapital, Zukäufe oder Strukturen, die du allein nicht stemmen willst.

  • Du realisierst einen Teil deines Vermögens jetzt
  • Mit dem Rest verdienst du am größeren Exit mit
  • Add-ons finanzieren und integrieren wir
Anlass 03

Vollverkauf

Du willst raus, sauber, planbar und ohne dass dein Lebenswerk in einem Konzern verschwindet.

  • Klarer Prozess statt monatelanger Hängepartie
  • Übergabephase, die zu deiner Planung passt
  • Marke und Team bleiben erhalten
Anlass 04

Management-Buy-out

Dein Team will übernehmen, aber das Eigenkapital reicht nicht. Wir stellen den Kaufpreis und bleiben als Gesellschafter an der Seite der neuen Eigentümer.

  • Dein Management wird selbst beteiligt, nicht nur bezahlt
  • Wir übernehmen Finanzierung und Struktur
  • Du kannst vollständig aussteigen oder beteiligt bleiben

Was ein Mehrheitsverkauf an uns wirklich bedeutet

Die meisten Beteiligungsgesellschaften schreiben an dieser Stelle „Partnerschaft auf Augenhöhe" und lassen dich den Rest im Term Sheet entdecken. Wir machen es andersherum.

+

Was du bekommst

  • Liquidität heute. Der wesentliche Teil des Kaufpreises fließt bei Closing.
  • Eine zweite Auszahlung. Deine Rückbeteiligung von 15 bis 30 Prozent verkaufst du beim gemeinsamen Exit mit, auf ein Unternehmen, das dann deutlich größer ist.
  • Kapital für Zukäufe. Add-ons finanzieren und integrieren wir, statt sie dir als Hausaufgabe zu geben.
  • Ein Umsetzungsteam. Investment Professional und Operating Professional arbeiten mit deinem Team, nicht in einer PowerPoint.
  • Rückhalt bei Fehlern. Wir haben selbst Delivery verantwortet. Ein schwieriges Quartal führt hier nicht zu Panik im Beirat.

Was du abgibst

  • Die Kontrolle. Mehrheit heißt Mehrheit. Bei strategischen Entscheidungen hast du künftig eine starke Stimme, aber nicht das letzte Wort.
  • Einen Teil des Kaufpreises auf Zeit. 30 bis 50 Prozent laufen typischerweise über Earn-out, Rückbeteiligung und Verkäuferdarlehen. Wenn der Plan nicht aufgeht, bekommst du weniger.
  • Alleingänge. Es gibt Reporting, Budgets und einen Beirat. Für viele Gründer ist das die größte Umstellung.
  • Deine Komfortzone. Wir fragen nach Zahlen, die heute vielleicht niemand erhebt, und ändern Dinge, die seit Jahren so laufen.
  • Zeit im Prozess. Due Diligence ist anstrengend und läuft parallel zum Tagesgeschäft.
Typische Kaufpreisstruktur
Bei Closing
Rückbeteiligung
Earn-out & Verkäuferdarlehen
Sofort verfügbar Zahlt beim gemeinsamen Exit An Zielerreichung gekoppelt
Illustrativ. Die konkrete Aufteilung verhandeln wir je Transaktion, sie hängt an Größe, Risikoprofil und deiner eigenen Planung.
Warum wir das so offen schreiben: Weil du es ohnehin in der Due Diligence erfährst, und weil ein Gründer, der die Struktur von Anfang an versteht, der bessere Partner für die nächsten fünf Jahre ist. Wenn dir diese Bedingungen nicht passen, sparen wir uns beide drei Monate.

Wer entscheidet künftig was

Die abstrakte Frage „Wie viel Kontrolle gebe ich ab?" lässt sich nur konkret beantworten. Diese Aufteilung entspricht dem, was wir üblicherweise vereinbaren.

EntscheidungDuGemeinsamWir
Tagesgeschäft und Delivery
Einstellungen bis Teamleitung
Preise im Bestandsgeschäft
Wachstumsstrategie und Mehrjahresplanung
Neue Services und Märkte
Führungspositionen
Zukäufe: Auswahl und Ansprache
Zukäufe: Finanzierung und Struktur
Kapitalstruktur und Verschuldung
Exit-Zeitpunkt

Wen wir zukaufen, entscheiden wir zusammen, weil du den Markt und die Kandidaten kennst. Wie es finanziert und strukturiert wird, liegt bei uns. Die konkreten Zustimmungsvorbehalte und Schwellenwerte stehen im Gesellschaftsvertrag und werden vor dem Signing verhandelt, nicht danach.

Was sich nicht ändert

Dein TeamKein Personalabbau als Wertsteigerungshebel. Wenn eine Reorganisation nötig wird, entscheiden wir sie gemeinsam und kommunizieren sie offen.
Deine StandorteWir verlagern keine Delivery, um Kosten zu senken. Nähe zum Kunden ist in IT-Services ein Wettbewerbsvorteil.
Deine KundenbeziehungenWer den Kunden betreut, betreut ihn weiter. Wir schalten uns nicht zwischen dich und deine Kunden.
Deine Marke im ersten JahrOb deine Marke Plattformname wird, unter einem Dach aufgeht oder eigenständig bleibt, klären wir vor dem Signing.

Vom ersten Kaffee bis zum Closing: etwa sechs Monate

Bis Schritt drei entstehen dir keine Kosten, und bis dahin erfährt außer uns niemand von dem Gespräch.

30 Minuten

Erstgespräch

Kein Pitch, kein Datenraum. Wir klären, ob die Eckdaten passen und was du eigentlich erreichen willst. Viele Gespräche führen wir zwei Jahre vor einer Transaktion, das ist ausdrücklich gewollt.

Woche 2 bis 4

Kennenlernen unter NDA

Wir unterzeichnen eine Vertraulichkeitsvereinbarung und schauen gemeinsam auf Zahlen, Kundenstruktur und Team. Du lernst dabei auch uns kennen, sprich mit Sven Ramuschkat oder Walter Huber, bevor du dich entscheidest.

Woche 5 bis 8

Indikatives Angebot

Du bekommst eine belastbare Bewertungsspanne mit der Struktur dahinter, offengelegt, nicht angedeutet. Erst wenn du damit einverstanden bist, geht es weiter.

Woche 9 bis 18

Due Diligence

Finanzen, Recht, Steuern, Technik. Der anstrengendste Teil, und der, bei dem wir am meisten Rücksicht auf dein Tagesgeschäft nehmen. Dein Team erfährt nur, was nötig ist.

Woche 19 bis 24

Signing und Closing

Verträge, Finanzierung, Notartermin. Parallel planen wir die Kommunikation an Team und Kunden, gemeinsam, und niemals bevor du dazu bereit bist.

Ab Tag 1

Die ersten 100 Tage

Hier fängt unsere Arbeit erst an. Unser Operating Professional kommt ins Haus, wir priorisieren gemeinsam und rühren im ersten Quartal bewusst nichts an, was funktioniert.

Kein Verkaufsdruck

Du musst nicht wissen, ob du verkaufen willst, um zu wissen, wo du stehst.

Was Gründer uns wirklich fragen

Steht deine Frage nicht dabei? Schreib sie uns, wir antworten persönlich, nicht mit einem Standardtext.

Frage stellen
Dein Team ist der Grund, warum wir kaufen, in IT-Services steckt der Wert in den Köpfen, nicht in Anlagen. Wir investieren deshalb in Führungsstrukturen, Weiterentwicklung und klare Verantwortlichkeiten, und in wachsenden Beteiligungen entstehen zusätzliche Rollen. Was wir nicht versprechen: dass alles bleibt, wie es ist. Wenn eine Reorganisation nötig wird, kann sie auch Stellen betreffen. Wir sagen dir das vorher, entscheiden es gemeinsam und kommunizieren es offen, statt es geräuschlos zu tun.
Eine Zeit lang ja. Wie lange und in welcher Rolle, ist verhandelbar, vom operativen Geschäftsführer bis zum Beirat ist vieles möglich. Bei tecRacer ist der Gründer heute Principal Technology Advisor, nachdem eine neue CEO übernommen hat. Ganz ohne Übergabephase geht es nicht, weil dein Wissen für die ersten Jahre entscheidend ist.
Das entscheidet sich lange vor dem Verkauf, und zwar an fünf Hebeln, die jeder Käufer bepreist: Anteil wiederkehrender Umsätze, Kundenkonzentration, Wachstum, Marge und deine eigene Ersetzbarkeit. Unser Exit Readiness Score gibt dir in drei Minuten eine erste Einordnung. Eine seriöse Zahl nennt dir niemand ohne Zahlen.
Das erste Gespräch führst du mit einem der Managing Partner, sonst niemandem. Ab dem zweiten Schritt steht eine Vertraulichkeitsvereinbarung. Weder dein Team noch deine Kunden oder Wettbewerber erfahren etwas, bevor du es willst. Wir kommunizieren erst nach Closing, und dann gemeinsam abgestimmt.
Gerade dann. Die Hebel, die deine Bewertung bestimmen, brauchen 18 bis 24 Monate Vorlauf. Wer erst beim Verkaufsentschluss anfängt, verschenkt Geld. Uns hilft es, dich früh zu kennen, dir hilft eine ehrliche Außensicht, unabhängig davon, ob wir jemals eine Transaktion machen.
Nein, und das ist eine bewusste Entscheidung. Unser Modell beruht auf Buy & Build und operativer Umsetzung, beides braucht Entscheidungsfähigkeit, gerade wenn es unbequem wird. Eine Minderheitsbeteiligung wäre für dich angenehmer und für das Ergebnis schlechter. Deshalb halten wir dich über die Rückbeteiligung im Boot, statt dir die Kontrolle nur scheinbar zu lassen.
Nicht automatisch. Wir bauen aber bewusst integrierte Unternehmen statt Holdings mit zehn Einzelmarken darunter, das ist der Unterschied zwischen einem Roll-up und einer Plattform, die beim Exit höher bewertet wird. Ob deine Marke Plattformname wird, unter einem Dach aufgeht oder eigenständig bleibt, hängt davon ab, wo sie am stärksten ist. Diese Frage klären wir vor dem Signing, nicht danach.
Dann kommst du womöglich als Add-on für eine bestehende Plattform infrage, dafür gelten deutlich niedrigere Schwellen, und wir suchen europaweit. Melde dich mit deinen Eckdaten, wir sagen dir ehrlich, ob wir passen oder nicht.

Frag die, die es hinter sich haben

Alle drei sprechen im Prozess gern mit dir, ohne uns im Raum.

Ich habe tecRacer zwanzig Jahre geführt und wollte nicht, dass es in einem Konzern verschwindet. Heute gibt es eine CEO, vier Business Units und Zukäufe, und ich mache das, was ich am besten kann."
Sven Ramuschkat
Sven Ramuschkat
Gründer & Principal Technology Advisor, tecRacer
Unsere Kunden haben von der Übernahme nichts gemerkt, außer dass wir mehr anbieten können. Das Team in Kärnten und Wien ist vollständig geblieben."
Walter Huber
Walter Huber
Gründer KaWa commerce, Geschäftsführer tecRacer Austria
Zehn Jahre eigenes Unternehmen, dann Teil einer Gruppe. Davor hatte ich Respekt. Geblieben ist mehr, als ich erwartet hatte."
Katrin Galambos-Huber
Katrin Galambos-Huber
Gründerin KaWa commerce, Geschäftsführerin tecRacer Austria

Bevor du mit irgendjemandem sprichst: Wo stehst du?

Zwölf Fragen entlang derselben fünf Hebel, die jeder Käufer bepreist. Du bekommst einen Score von 0 bis 100, eine indikative Multiple-Range und die drei Stellschrauben mit der größten Wirkung auf deine Bewertung.

3 Minuten Keine Registrierung vorab Report als PDF
Jörn Petereit

Ein Gespräch verpflichtet dich zu nichts.

30 Minuten mit Jörn, vertraulich und ohne Verkaufsdruck. Auch wenn ein Verkauf für dich noch Jahre entfernt ist, oder du am Ende nie einen machst.

Oder schreib uns über das Kontaktformular.